Im März haben wir einen Ausflug zu Tanja + Thomas nach Nemessándorháza in Ungarn gemacht. In ihrem eigenen geschaffenen Paradies ist es friedlich + ruhig + still. Am ersten Tag als wir dort waren, Samstag, sind wir mit den Hunden zusammen nach draußen gegangen + haben uns das Gelände + die Landschaft + die Vegetation angesehen + nachgespürt. Auf der Kastanienplantage hat es zu schütten begonnen, gehagelt + gedonnert. Die Natur, insbesondere das Element Wasser haben wir deutlich gespürt.
Bis später in die Dunkelheit sind wir im selbsterbauten gemütlichen Lehmhaus gesessen.
Der kleine selbstgebaute Ofen hat nach der Durchnässung seine Heizkraft vollführt + uns alle wieder trocknen lassen. So ein kleiner Ofen, mit soviel Kraft! Wir haben gegessen, uns ausgetauscht, gefeiert, geplaudert + Thomas war so freundlich uns bei Mondschein noch zum Gästehaus hinüberzubegleiten, wo wir den Abend haben ausklingen lassen.
Am Sonntag haben wir nochmals die Möglichkeit gehabt die Erde von
Weltleben zu spüren + die Ruhe in dem weiten Tal zu genießen. Der Lehm befindet sich direkt vor Ort, so kann jedeR, der oder die möchte ein Haus aus Lehmziegeln in Weltleben erbauen.
Eine schöne Zeit + am Sonntag haben wir noch beim Aufräumen + Säubern des Gartens hinter dem Gästehaus helfen können: Hasenzäune aus dem Boden ziehen, altes morsches Holz zusammentragen, Bäume schneiden, Metallteile sammeln + ein Glas tschechisches! Bier im Gasthaus trinken.
Bei Sonnenschein sind wir, Sandra und Thomas von Ungarn über Körmend nach Güssing und Bad Waltersdorf zurückgefahren. Die speziellen Käferbohnen haben wir noch nicht bei Jennersdorf abgeholt. Auch dafür wird die Zeit noch kommen…